Worlds 2017 - Eure Meinungen bisher?

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      Worlds 2017 - Eure Meinungen bisher?

      Einen wunderschönen guten Tag werte Ladies und Latinosen,
      long time not seen :)

      Ich würde gerne eure Meinung zu dem bisherigen Verlauf der Worlds wissen.

      Wie jedes Jahr beginnt bei mir ein stetig anwachsender Hype Train auf die Worlds. Die Erwartungen sind tendenziell groß, das Popcorn steht bereit und man ist hochgradig gespannt auf das, was die Teams präsentieren werden. Und da beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen.

      Ich sah jüngst eine Reportage über den Aufstieg des Sports als Unterhaltung oder Ablenkung, der den Patriotismus weckt, die Schadenfreude nährt und dadurch zum Spektakel wird. Kriegsanstrengungen werden temporär eingestellt und Leute begannen mit Speeren zu werfen. Unterhaltung und Sportanstrengungen gehen Hand in Hand. Der Sport hat sich in den letzten paar Tausenden immens verändert und brachte allerlei hervor. Von hochgradig intensivem Sport zu extrem kommerzialisiertem bis hinüber zu unterhaltsamen Events.

      Fans und Zuschauer tendieren heutzutage also oft zu einem bestimmten Lager. Wollen sie einen unterhaltsamen Sport sehen? Wollen sie sich von der Atmosphäre berieseln lassen? Schauen sie aus Tradition? Zur Unterstützung des Sports? Oder lieben sie die Beobachtungen der minimalsten Nuancen, die den Besten vom Rest unterscheiden?

      Wie ist das bei euch? Worauf freut ihr euch am meissten? Was hält euch bei der Stange? Was lässt euch jubeln und was ist für euch ein 'downer'?


      Spoiler anzeigen
      Ich muss gestehen, dass ich eine Mischung aus Unterhaltung und Sportaspekt bevorzuge. Ich will einerseits spannende Matches sehen, aber auch unterhaltsame. Im Idealfall im Wechsel, was natürlich nicht so ganz möglich ist. Es gibt kein Team das ich favorisiere. Ich bin aus dem Alter raus, denke ich, wo ich blind hinter einem Team stehe, dessen Roster sich ständig wechselt. Ich kenne zwar viele der Spieler, bin jedoch nicht voreingenommen, sondern entscheide von Spiel zu Spiel, ob ich jemanden anfeuere oder nicht. Meisstens feuere ich sogar beide Seiten an, was.. irgendwie seltsam ist..
      Doch ich muss zugeben, dass mir die Picks in diesem Jahr ein wenig auf die Eier gehn. Das Balancing ist zum Zeitpunkt der World wohl so seltsam, dass es pro Lane nur zwei bis vier Champions gibt, die eine Relevanz haben und sowohl mit Effizienz als auch Flexibilität punkten können. Die Folge ist, dass die Picks einen nicht wirklich überraschen. Auf der Toplane wird man immer Cho'Gath, Shen oder Gnar (hurray!) sehen. Im Jungle ist Sejuani, Jarvan und Gragas vertreten. Als Support kommen nur Lulu und Janna in Frage. Tristana, Varus, Kog'Maw und Xayah sind Standartpicks. Und in der Midlane gibt es gefühlt nur die Optionen zwischen Cassio, Ryze, Syndra und Orianna.

      Die Picks sind recht bescheiden, auch wenn sie hochgradig effizient sind und Sinn machen. Aber die Unterhaltung kommt dabei recht kurz. Recht schnell hat jeder Champ seine Highlights gezeigt, die Plays sind gespielt und übrig bleiben kreative Kombinationsmöglichkeiten. Ein flashender Cho'Gath der jemanden mit seiner Ult tötet haut einen nichtmehr vom Hocker, den Hourglass Ryze hat man nun auch gesehen und der afk AA spammende Kog'Maw macht Schaden. Ist angekommen. Da kommt der Punkt, an dem sich jene Zuschauer freuen, denen es um die Nuancen geht. Wer flasht effektiver, welcher Kog'Maw steht besser, welcher Ryze ist 0,01 Sekunden schneller? Ich verstehe die Meisterleistung dahinter. Doch unter dem Strich will ich unterhalten werden und nicht in gefühlt jedem Spiel die gleichen Champions sehen. Wie beispielsweise bei den Worlds 13. Über 60 gespielte Champions! In 2017 können wir froh sein, wenn es 20 sind. Von 150 Pokémons!

      Der Urgot Pick war grandios! Dann noch in Kombination mit Kayn. Beim zweiten Mal hat die 'Euphorie' allerdings wieder nachgelassen. Oder der Blitzcrank Pick oder Nidalee. Klar, nicht die besten Champions. Aber allein die jeweiligen Picks waren für mich Highlights des Tages, die nur schwer zu übertreffen sind. Aber nimmt es nun doch langsam die Form von Starcraft an? Dass es nur drei Strategien gibt und die jeder spielt, weil das Risiko zu verlieren am geringsten ist? Ich weiß nicht was ich davon halten soll..

      Ich schaue die Worlds gar nicht.
      Seit SKT ständig gewinnen, und auch einzelne Spiele kaum verlieren, habe ich das Interesse an den Worlds etwas verloren. Die LCS schaue ich eigentlich auch nur noch, wenn mir jemand in dem Augenblick sagt, dass ich reinschalten soll. Ich glaube, mir gefällt der Moderationsstil einfach nicht mehr, seit sie konstant mit drei Leuten moderieren. Von daher kenne ich die meisten Teams auch nur vom Namen her und habe keine Identifikation mit einem bestimmten. Mitfiebern kann ich also nur beschränkt und dann brauche ich auch nicht zuzuschauen.
      Mir gehts da ähnlich. Ich kenne kaum Spieler und deshalb schau ich auch nur bestimmte Spiele nachträglich nebenher, wenn überhaupt. Das liegt auch vllt etwas daran, dass es nicht mehr so neu war, wie in S2. Damals war das noch irgendwie spannend.
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      Ich sehe mir gerne die Worlds an, allerdings eher häufiger als VOD wenn ich höre, dass ein bestimmtes Spiel sehr spannend gewesen sein soll oder die Teamcomps interessant sind. Der Grund dafür ist für mich hauptsächlich, dass ich gerne Leute sehe, die etwas bestimmtes sehr sehr gut beherrschen. Wenn es dabei auch noch um Teamgeist geht, finde ich es umso besser. Das ist auch der Grund warum ich ab und an auch Sportarten beobachte, mit denen ich nicht so viel zu tun habe.

      Der bisherige Verlauf der Worlds war teilweise echt interessant wenn es um die zweiten Plätze innerhalb der Gruppen geht. Leider ist das für die Top Teams nicht der Fall. Und seit Korea alles gewinnt wird es echt langweilig (auch wenn ich dieses Jahr auf RNG hoffen kann). Dazu kommt die aktuelle Meta. Ich könnte hier einen sehr langen rant einfügen über das Balancing gewisser Items auf der Botlane, die Spiele langweiliger und langsamer machen aber das ist ja nicht Thema des Threads.
      Umso interessanter sind die Teams, die sich trauen, diese Meta zu countern, weshalb ich meistens für die Underdogs bin, sofern sie interessante Strategien hervorbringen. Zu viele Teams spielen einfach die aktuelle Meta nach, warten auf das late game und wundern sich dann, wenn sie gegen Teams verlieren die schon viel länger genau das trainieren...
      Hier herrscht keine Freiheit - denn Freiheit herrscht nicht!